Archiv der Kategorie 'Veganisiertes'

Paradieskuchen

Beim Bäcker bei mir um die Ecke gabs früher „Paradiesschnitten“, eine Art Käsekuchen mit Rhabarber und Sreußeln…letzte Woche hab ich mich mal dran gewagt, dieses Gebäck zu veganisieren…und es hat geklappt. Allerdings glaube ich war der Teig im Boden beim Bäcker ein anderer… vielleicht komm ich noch drauf…

  • Zutaten

    2 Stangen Rhabarber
    400 g Tofu
    200 ml Sojamilch
    1 Pckg Vanillepudding-Pulver
    250 g Zucker
    300 g Mehl
    200 g Margarine

  • Zubereitung
    Aus der Sojamilch, dem Puddingpulver und 125 g Zucker, wie auf der Packung beschrieben einen Pudding kochen. Noch bevor er zu hart wird mit zerbröckeltem Tofu pürrieren (die eventuell körnige Konsistenz stört garnicht, das ändert sich beim Backen von alleine).
    Mehl, Margarine und 125g Zucker zu Mürbteig-Streußeln verarbeiten. Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden, die Haut/Schale abziehen und ihn in Scheiben schneiden.
    Zwei Drittel der Teigbrösel in eine gefettete Springform geben und am Boden und Rand festdrücken. Den Rhabarber darauf verteilen und leicht andrücken. Mit der Tofu-Creme bedecken und mit dem restlichen Teig bestreuen.

    Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen, bis sich die Streußel bräunen.

  • ♥ Spinatnockerl an Zitronenbechamel mit Streifen von mariniertem Räuchertofu

    Eindeutig mein neuestes Lieblingsessen….

    Spinatnockerl �

  • Zutaten
    Nockerlteig

  • 450g Blattspinat
    1 Zwiebel
    1 altbackene Semmel
    1 Tasse heisse Sojamilch
    250g Weizenmehl
    1 Kartoffel
    3 Eiersatz (bzw halt 3 EL Sojamehl)
    1 Zehe Knoblauch
    Hefeflocken
    (Kräuter-)Salz
    Pfeffer
    Petersilie und Schnittlauch

    Bechamelsauce

    2 EL Margarine
    2 gehäufte EL Weissmehl
    250 ml Sojasahne
    Hefeflocken
    Salz
    Muskatnuss
    Pfeffer
    2 EL Zitronensaft

    100-150 g Räuchertofu
    Salz
    Pfeffer
    Sojasoße

    oder statt dessen fertiges veganes „Kassler“ o.ä.

  • Zubereitung
  • Den Räuchertofu in dünne Streifen schneiden, mit Salz, Pfeffer Sojasoße und der Lake, in der er eingelegt war einreiben, ziehen lassen.

    Die Semmel kleinschneiden/zerbröseln und mit der heissen Sojamilch zu einem festen Matsch vermengen, Spinat, Knoblauch und Zwiebel fein hacken, Kartoffel schälen und raspeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch kurz anbraten, den Spinat dazugeben und andünsten. Die Kartoffel dazu und ganz kurz auf mittlerer Hitze mitdünsten, dann die Platte ausschalten und nacheinander Eiersatz, Semmelmantsche und das Mehl unterheben. Mit reichlich Hefeflocken und den restlichen Gewürzen abschmecken.
    Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und soweit zurückschalten, dass das Wasser nur ganz leicht sprudelt. Mit Hilfe von 2 Esslöffeln Nocken aus dem Spinatteig formen (wer die passenden Gerätschaften hat, kann wahrscheinlich auch Spätzle draus machen) ins heisse Wasser geben und 15 Minuten kochen lassen. Dabei immer darauf achten, dass das Wasser ganz leicht sprudelt! (Kochts zu heftig, zerfallen die Nockerl, isses zu kalt, werden sie matschig)

    Für die Sauce margarine in einem Topf zergehen lassen, das Mehl darin anschwitzen und mit der Sojasahne glattrühren. Würzen, aufkochen und eindicken lassen. Die Zitrone erst kurz vor dem Servieren einrühren, weils sein kann, dass die sahne sonst ausflockt. Wenns zu dick wird einfach mit Sojamilch oder Wasser strecken, Weisswein kommt aber sicher auch ganz gut…

    Die festgekochten Spinatnockerl abschöpfen, auf Teller verteilen und mit Räuchertofu und Sauce anrichten.

    Weil das ganze recht sättigend ist, empfehle ich dazu nur einen frischen Salat und etwas Weissbrot. Guten Appetit!

    Fruchtiger Quicky mit Kirschen oder so

    Und weils so schön is gleich noch en mürbteigkuchen:

    Kirschkuchen

  • Zutaten
  • für ein Blech ca. 30×40cm
    Teig:
    500g Mehl
    350g Margarine
    175g Zucker
    2 Pckg Vanillezucker
    2 EL Sojamehl
    evtl etwas Sojamilch

    Kirschfüllung:
    2 Gläser entkernte Kirschen
    2 Pckg Puddingpulver Vanille
    evtl Zucker

  • Zubereitung

  • Die Kirschen abtropfen und das Wasser auffangen (sollten etwa 600-700ml sein). Etwas von dem Wasser mit dem Puddingpulver und falls gewünscht, noch mehr Zucker verrühren. Den Rest zum Kochen bringen und wenns soweit ist die Puddingpulver-soße einrühren, aufkochen lassen und die Kirschen unterrühren. Zum abkühlen stellen.
    Die Zutaten für den Teig zu Bröseln verarbeiten. Falls dabei nur sehr kleine Krümelchen übrigbleiben, kann dem mit Margarine und / oder Sojamilch abgeholfen werden. Etwa 2drittel der Brösel zu einem Boden in einem 30×40cm großen Blech zusammendrücken und ausrollen.
    Den Boden gleichmäßig mit der Kirschpampe bestreichen, mit den Bröseln bestreuen.
    Bei 180°C 45-50 min backen, bis sich die Streußel leicht bräunen.

  • Variationen

  • Eigentlich kann der Kuchen mit jeder Sorte Beeren und sogar mit Äpfeln (und Rosinen) gemacht werden. Es ist sicher auch recht lecker, das Kirsch-wasser durch einen anderen Beerensaft zu ersetzen. Bei Äpfeln bietet sich eine Mischung aus Apfelsaft, Weisswein und einem Schuss Rum und Zimt an…

    Viel Schbass beim experimentieren!

    Herb-süßes, mohnhaltiges backwerk, basierend auf einem Mürbteig-Grundrezept und verfeinert mit wahlweise Rum-Rosinen, Mandarinen oder Aprikosen

    Ich hab das Rezept wieder mal nicht zu Hause ausprobiert, weshalb ich leider schon wieder nicht nicht mit fotos dienen kann.

  • Zutaten
    Teig und Streußel:

  • 150 g Margarine
    250 g Mehl
    50-75 g Zucker

    Mohnmischung:
    150 g Mohn (nach Möglichkeit gemahlen)

    50 g Rosinen
    oder Mandarinen
    oder Aprikosen (am besten ungezuckert aus der Dose)
    300 ml Sojamilch
    2 EL Speisestärke
    75 g Zucker
    Rum

  • Zubereitung

  • Rosinen in Rum einlegen und etwas ziehen lassen. Mit Sojamilch und Zucker aufkochen. Den Mohn mit der Stärke vermischen und unterrühren, aufkochen und beiseite stellen.
    Die Zutaten für den Teig zu Streußeln verarbeiten (eventuell noch einen Spritzer Sojamilch dazugeben). Etwa die Hälfte davon als Boden in einer Springform festdrücken, die abgekühlte Mohnpampe gleichmäßig darauf verteilen und mit den restlichen Teigbröseln bestreuen.

    In den Ofen und bei 180° für etwa 45 minuten backen, bis sich die Streußel bräunen.

    PS: Falls du keinen gemahlenen Mohn auftreiben kanst, ist es auch kein Problem, dann wird die Mohnmasse halt etwas körniger, schmeckt aber trotzdem! (Unter Umständen musst du noch etwas Sojamilch nachlegen, wenn der Mohn noch zu hart ist)

    5minuten Zitronenkuchen

    Wenn mal dringender Bedarf für leckeren Kuchen besteht, is der hier schnell und ohne aufwand fertig.

  • Zutaten
    300g Mehl
    1 Pckg Backpulver
    4 El Sojamehl
    180 g Zucker
    1 Pckg Vanillezucker
    200 g Margarine
    200 ml Sojamilch
    Saft von 2 Zitronen
    Schale von 1 unbehandelten Zitrone

    Saft von 1 Zitrone
    viel Puderzucker

  • Zubereitung
  • Den Ofen auf 180° vorheizen.
    Alles der Reihe nach zu einem glatten Teig verrühren, evtl noch mit etwas mehr Zucker oder Zitronensaft abschmecken.
    Den Teig in eine (eingefettete) Kastenform geben. Eine halbe Stunde mit Alufolie abgedeckt backen, die alufolie abnehmen und eine weitere halbe Stunde backen. Wenn der Kuchen aussieht, als könnte er fertig sein, einen Zahnstocher o.ä. reinstecken, hängt beim rausziehen noch Teig dran, braucht der Kuchen noch…

    Wenn er dann fertig ist, abkühlen lassen, aus der Form stürzen und mit einer dicken, weißen Glasur aus Zitronensaft und Puderzucker bestreichen.

    Guten Appetit!

    Exotisches Geschnetzeltes

  • Zutaten
    Basmati- oder Naturreis
    1-2 große Tassen Sojaschnetzel
    100 g Räuchertofu
    1 Zwiebel
    1 Spitzpaprika
    1 Dose Ananas-Stücke (am Besten ungezuckert…natürlich geht auch ne frische, aber dazu bin ich einfach zu faul)
    1 Dose cremige Kokosmilch
    Pilze (zB Shiitake, aber ordinäre champignons gehen auch)
    reichlich Curry
    Chilipulver
    Pfeffer
    Salz
    Sojasauce

  • Zubereitung

    Den Reis wie auf der Packung beschrieben kochen.
    Sojaschnetzel in kochender Gemüsebrühe 10 min einweichen.
    Gewürfelten Räuchertofu und die Sojaschnetzel in einer großen Pfanne anbräunen, gehackte Zwiebeln und Paprika dazugeben. Die Pilze putzen und in appetitliche Stücke schneiden, dazugeben und kurz mitdünsten.
    Die Ananas abgießen und in die Pfanne geben, gleichzeitig alles mit haufenweise Curry verrühren und nochmal kurz anbraten.
    Mit der Kokosmilch ablöschen und mit Curry/Chilipulver, Sojasauce, Pfeffer und Salz abschmecken, aufkochen lassen und evtl noch etwas einköcheln.
    Schnell servieren und essen, weil die Kokosmilch ziemlich schnell eindickt!

  • Karotten-Lauch-Sellerie-Gemüse mit Salzkartoffeln und brauner Soße

    Eigentlich wollte ich nur n Foto von der BratenSoße machen … also diesmal mit Foto

    Braune So�e

  • Zutaten

    Salzkartoffeln:
    Überraschung!!! Kartoffeln und Salzwasser!

    Gemüse:
    Überaschung2!!! Lauch, Karotten und Staudensellerie
    Öl
    Gemüsebrühe und/oder Weißwein
    Kräuter
    Salz
    Pfeffer

    Braune Soße
    just like that

  • Zubereitung

    Kartoffeln schälen und in ausreichend Salzwasser 20-30 min kochen.
    Karotten schälen, das ganze gemüse kleinschnibbeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, Karotten dazugeben, kurz andünsten, Sellerie dazu, ca 5 minuten mitdünsten. Lauch dazugeben, kurz anbraten. Mit Gemüsebrühe/Weißwein ablöschen, würzen, deckel drauf und 5 minuten köcheln lassen.

    alles aufm teller verteilen, guten appetit haben.

  • „Braten“soße

    Fotos gibts leider schon wieder nicht, weil ich die spontan bei ner freundin ausprobiert hab…ich vertrau aber in eure phantasie, euch ne braune soße vorstellen zu können.
    Passt zum Bsp recht gut zu „Buletten“ à la das hier oder zu den NoKrauts-Wickerln. Generell zu ziemlich vielem was einem Fleischgericht nachempfunden wurde.

  • Zutaten
    2 EL Margarine
    1 mittlere Zwiebel
    1 Zehe Knoblauch
    2 leicht gehäufte EL Mehl
    1 TL Zucker
    1 EL Tomatenmark
    300 ml Gemüsebrühe
    1 Prise Pfeffer
    1/2 TL Kümmel
    optional:
    *Paprika-Pulver
    *Sojasahne
    *Speisestärke

  • Zubereitung

    Zwiebel fein hacken. Margarine in einem kleinen Topf schmelzen, Zwiebel darin gut glasig dünsten. Mit Mehl vermengen, anschwitzen. Bevor es anbrennt, zucker auf eine freie stelle am topfboden geben und karamellisieren, Tomatenmark dazu und kurz anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, klümpchenfrei verrühren. Würzen und einkochen lassen. Wenn die soße zu dünn wird, etwas Speisestärke mit klatem wasser verrühren, unterrühren und einkochen lassen, wenn sie zu dick wird, mit Sojasahne strecken.
    Schmeckt überraschend ähnlich meiner erinnerung an bratensoße, wobei die erinnerungen an den braten nich besonders schön sind hehe.

  • Lasagne a la Mexicana

    Die Fotos hab ich leider aus Versehen schon gelöscht….

  • für die Tomaten-Sauce:

    250 g Räuchertofu
    2 Zwiebeln
    1 große Paprika
    3 Zehen Knoblauch
    1 Chili-Schote
    2 Dosen gehackte Tomaten
    1 Dose Kidney-Bohnen
    1 Glas Mini-Maiskölbchen
    1 Dose Erbsen+Möhrchen
    1 EL Gemüsebrühe (Pulver)
    Salz
    Pfeffer
    Cayennepfeffer

    Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und mit etwas öl in einer großen Pfanne anbräunen. Zwiebel hacken, dazu geben und glasig dünsten. Die Paprika würfeln, die Chili und den Knoblauch fein hacken, in die Pfanne geben, salzen und pfeffern und ca 5 min andünsten.
    Die Maiskölbchen in ca 1 cm lange Stücke schneiden und zusammen mit den Bohnen, den Möhren+Erbsen und den Tomaten in die Pfanne geben. Mit Gemüsebrühe, Salz und (Cayenne-)Pfeffer würzen. Aufkochen lassen und etwas einköcheln.

  • für die Bechamel-Sauce:

    3 EL Margarine
    4 EL Mehl
    500 ml Sojasahne
    3 EL Hefeflocken
    Salz
    weisser Pfeffer
    Muskat

    Margarine in einem Topf zergehen lassen, Mehl unterrühren und anschwitzen. Die Sojasahne klümpchenfrei einrühren. Mit Hefeflocken, Salz, Pfeffer und Muskat dezent würzen und einkochen lassen.

  • Lasagne schichten:

    Lasagne-Platten
    2 Tomaten
    Hefeflocken

    In einer eingefetteten Auflaufform abwechselnd Tomatensauce, Bechamel-Sauce und Nudelplatten schichten. Oben drauf Tomatenscheiben verteilen, mit Bechamelsauce überdecken und mit hefeflocken bestreuen.

    Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca 35-45 min backen (falls die Lasagne oben zu braun wird, mit Alufolie abdecken).

  • No-Krauts-Wickerl mit Maroni-Füllung

    „Krautwickerl“ sind egtl ein ziemlich bayrisches Gericht und bestehen im wesentlichen aus nem in Kohl eingewickeltem Hackfleisch-Klumpen. Diese Version ist nicht nur vegan und viel besser sondern mit Kohl und Maroni ziemlich jahreszeitlich aktuell und damit vielviel besser.

    Krautwickerl

  • Zutaten
    8 Blätter Weiss- oder Wirsingkohl
    1 Pckg Räuchertofu à 200g
    1 Zwiebel
    1 Karotte
    1 Paprika
    200g Maroni (gekocht und geschält)
    SChnittlauch
    Petersilie
    1 Zehe Knoblauch
    Öl
    Salz
    Pfeffer
    Margarine
  • Zubereitung
    Den Kohl waschen und in ausreichend Salzwasser 5 Minuten kochen. Abtropfen und beiseite stellen.
    Zwiebeln, Räuchertofu, Paprika, Karotte und Knoblauch klein schneiden, Maronen mit einer Gabel zerdrücken (oder falls zu hart: auch schneiden). Kräuter hacken.
    Tofu in eine Pfanne geben und knusprig anbraten, nach und nach die anderen Zutaten zugeben. Mit Kräutern, salz und Pfeffer würzen und 5 min abgedeckt dünsten.
    Wirsing-/Weisskohlblätter mit der Masse füllen, aufrollen und in eine gefettete Auflaufform geben.
    Einige Streifen Margarine darauf verteilen und bei 200°C 15 min. in den Ofen.

    Dazu passt vegane Bratensauce ( wie hier, gibts aber auch fertig zum anrühren in verschiedenen Vegan-shops und in manchen Bioläden und Reformhäusern) und ne kartoffelige Beilage (zB Pürree oder Knödel) und/oder Erbsen-Karotten-Gemüse.