Archiv der Kategorie 'Gebratenes'

Exotisches Geschnetzeltes

  • Zutaten
    Basmati- oder Naturreis
    1-2 große Tassen Sojaschnetzel
    100 g Räuchertofu
    1 Zwiebel
    1 Spitzpaprika
    1 Dose Ananas-Stücke (am Besten ungezuckert…natürlich geht auch ne frische, aber dazu bin ich einfach zu faul)
    1 Dose cremige Kokosmilch
    Pilze (zB Shiitake, aber ordinäre champignons gehen auch)
    reichlich Curry
    Chilipulver
    Pfeffer
    Salz
    Sojasauce

  • Zubereitung

    Den Reis wie auf der Packung beschrieben kochen.
    Sojaschnetzel in kochender Gemüsebrühe 10 min einweichen.
    Gewürfelten Räuchertofu und die Sojaschnetzel in einer großen Pfanne anbräunen, gehackte Zwiebeln und Paprika dazugeben. Die Pilze putzen und in appetitliche Stücke schneiden, dazugeben und kurz mitdünsten.
    Die Ananas abgießen und in die Pfanne geben, gleichzeitig alles mit haufenweise Curry verrühren und nochmal kurz anbraten.
    Mit der Kokosmilch ablöschen und mit Curry/Chilipulver, Sojasauce, Pfeffer und Salz abschmecken, aufkochen lassen und evtl noch etwas einköcheln.
    Schnell servieren und essen, weil die Kokosmilch ziemlich schnell eindickt!

  • „Braten“soße

    Fotos gibts leider schon wieder nicht, weil ich die spontan bei ner freundin ausprobiert hab…ich vertrau aber in eure phantasie, euch ne braune soße vorstellen zu können.
    Passt zum Bsp recht gut zu „Buletten“ à la das hier oder zu den NoKrauts-Wickerln. Generell zu ziemlich vielem was einem Fleischgericht nachempfunden wurde.

  • Zutaten
    2 EL Margarine
    1 mittlere Zwiebel
    1 Zehe Knoblauch
    2 leicht gehäufte EL Mehl
    1 TL Zucker
    1 EL Tomatenmark
    300 ml Gemüsebrühe
    1 Prise Pfeffer
    1/2 TL Kümmel
    optional:
    *Paprika-Pulver
    *Sojasahne
    *Speisestärke

  • Zubereitung

    Zwiebel fein hacken. Margarine in einem kleinen Topf schmelzen, Zwiebel darin gut glasig dünsten. Mit Mehl vermengen, anschwitzen. Bevor es anbrennt, zucker auf eine freie stelle am topfboden geben und karamellisieren, Tomatenmark dazu und kurz anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, klümpchenfrei verrühren. Würzen und einkochen lassen. Wenn die soße zu dünn wird, etwas Speisestärke mit klatem wasser verrühren, unterrühren und einkochen lassen, wenn sie zu dick wird, mit Sojasahne strecken.
    Schmeckt überraschend ähnlich meiner erinnerung an bratensoße, wobei die erinnerungen an den braten nich besonders schön sind hehe.

  • Veggie-Döner

    Mindestens so saftig und lecker wie die Karnivoren-Variante vom Dönerstand um die Ecke. Knoblauch-Fahne inklusive!

  • Zutaten

  • Kebap-Fleisch
    Seitan aus 500g-1kg Mehl (sollte mindestens ein faustgroßer Klumpen sein)
    1/2 Tasse Olivenöl
    4-5 Chilischoten (diese ganz fiesen kleinen)
    2-3 Zehen Knoblauch
    Salz
    Pfeffer
    1/2 TL gemahlener Kümmel
    1 Messerspitze gemahlener Kreuzkümmel/Cumin

    Yoghurt-Soße
    1 Becher Soja-Yoghurt Natur (500ml)
    3-4 Zehen Knoblauch
    1/2 Gurke
    Petersilie
    Schnittlauch
    Salz
    Pfeffer
    1 TL gemahlener Kümmel
    1 Prise Cumin/Kreuzkümmel

    1 türkisches Fladenbrot
    1 große Zwiebel
    1 Fleischtomate
    ein paar Blätter Salat
    Chili-Flocken

  • Zubereitung
  • Am besten schon am Vortag (!!!):
    Knoblauch kleinschneiden, in eine Tasse/Schale geben und mit Salz bestreuen. Die kleinen Chilischoten fein hacken und zum Knoblauch geben. Für empfindliche/rissige Hände bietet sich hier die Verwendung von Gummihandschuhen an.
    Den Seitan in dünne Streifen schneiden, in ein passendes Gefäß geben und in einer Mischung aus Knoblauch, Chilies, Pfeffer, Kümmel, Cumin und Olivenöl einlegen. Abdecken und ziehen lassen.
    Für die Soße den Knoblauch fein hacken und mit Salz bestreuen, die Gurke in dünne streifen hobeln/kleinschneiden, die Kräuter hacken und alles mit dem Soja-Yoghurt verrühren. Mit Salz Pfeffer, Kümmel und evtl Curry würzen.
    Jetzt das Kebap-Fleisch aus der Marinade nehmen und knusprig anbraten.
    Tomate in Scheiben, Salat in Streifen, Zwiebel in Ringe schneiden.
    Das Fladenbrot Vierteln und so aufschneiden, dass es befüllt werden kann. Wenn gewünscht im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmen.
    Brot-Taschen innen mit Yoghurtsoße bestreichen, Chiliflocken draufstreuen und nacheinander Kebap, Zwiebeln, Tomaten und Salat reinstopfen und oben noch etwas Soße drauf verteilen.
    Essen. Satt sein.

    Der ultimative Veggie-Burger – Ein Drama in 5 Akten

    Also erstmal bitte ich um Verständnis, dass ich die letzten Tage keine Rezepte uppen konnte, weil ich einfach viel zu viel Stress mit der Schule hatte.
    Dafür gibts jetzt ein Küchen-Drama, weil ich in der letzten Woche ständig Dramen analysieren musste…
    Das Stück ist nach einem langen Verbesserungsprozess endlich fertig, Die vorangegangenen Skripte waren noch nicht ganz ausgefeilt, so ist zum Beispiel öfter mal der Hauptdarsteller im 3. Akt zerbrößelt oder hat im 4. bzw. 5. Akt eine miserable Leistung erbracht. Aber hier die (vorerst?) vollendete Überarbeitung, gleichermaßen köstlich und fest, im zusammengefassten Überblick:

  • Die Figuren
  • Der Bratling
  • 1 Tasse gelbe, geröstete Kichererbsen, im Mörser zermahlen (oder halt Kichererbsenmehl)
    1/2 Tasse sehr feiner Grünkernschrot
    1/2 Zwiebel, fein gehackt
    1 Tasse heisses Wasser
    1 EL Paprikapulver
    1 EL Gemüsebrühe (Pulver!)
    1 EL Salz
    1 TL Knoblauchpulver
    1 TL Chilipulver
    1 TL Pfeffer
    1 TL Kümmel, gemahlen
    1 TL Kreuzkümmel (Cummin), gemahlen
    1 TL Curry-Pulver
    1 Schuss Olivenöl

    Alles gut verrühren, bis es eine formbare, feste Pampe ergibt (evtl mehr Wasser). Nach einer 10-15minütigen kreativen Pause ist daraus der perfekte Hauptdarsteller geworden!
    (Reicht für 6 Vorstellungen.)

  • Die Burgersemmeln
    falls beim Casting nicht das Richtige gefunden wird, alternativ durch Fladenbrot oder Ähnliches zu ersetzen

  • Die Tomatenscheiben
  • Die Zwiebelringe
  • Die Salatstreifen
  • Zweierlei Saucen
    z.B. Ketchup, Senf, vegane Mayonnaise,…

  • Das Bühnenbild

  • Es eignen sich sowohl Pommes, als auch Kartoffelsalat oder ein frischer, knackiger Salat. Für die puristischen Verfechter des modernen Theaters gibt es natürlich auch die Möglichkeit, das stück auf einer kahlen Bühne ohne Kulissen zu inszenieren.

  • 1. Akt, Exposition
  • Die Bratlingmasse, zu diesem Zeitpunkt noch roh und unansehnlich, ist isoliert und unverstanden vom intriganten Rest der Charaktere.
    Bratlingmasse Zutaten
    Im Laufe des Aktes wandelt sich die unförmige Masse in einen gutaussehenden, jungen Burger-Bratling.

  • 2. Akt, Moment der steigenden Handlung
  • Der immer noch rohe Burger beschliesst seinen Wandel zu perfektionieren. Dazu begibt er sich in die Pfanne und gerät dabei in höchste Not als diese sich erhitzt um ihm seine endgültige Gestalt zu verleien.

    Burger_Pfanne

    Als der Bratling auf schmerzhafte Weise erkennen muss, wie unüberlegt sein Handeln war, wirft er sich solange von einer seite auf die andere, bis er auf beiden gleichermaßen gebräunt ist.

  • 3. Akt, Moment der höchsten Spannung
  • Durch die Hitze abgehärtet, beschliesst unser Protagonist, mit Hilfe eines verbündeten Pfannenwenders und einem kühnen Sprung die Hölle der Pfanne zu verlassen. Doch landet er nicht wie erhofft in der Freiheit, sondern in einem Tumult, bestehend aus den restlichen Hauptdarstellern. Diese haben in ihrem Wahn die Entscheidung getroffen, den nunmehr köstlichen Bratling zu vernichten. Um ihr Ziel zu erreichen, sind sie sogar bereit, sich selbst zu opfern.

    fertiger Burger

  • 4. Akt, retardierendes Moment
  • Das sich abzeichnende Ende, die Vernichtung des Burgers durch Verschlingen, wird in Frage gestellt: Kann der Bratling, schlüpfrig von den Saucen, aus der Umklammerung der Intriganten entkommen? Wird der Bratling etwa ein falsches Spiel treiben und trotz seines köstlich anmutenden Äußeren so graunehaft schmecken, dass er nicht vernichtet, sondern lediglich leicht verwundet wird?

  • 5. Akt, Katastrophe
  • leerer Teller

    …lediglich einige kümmerliche Reste zeugen von den Gräueln, die der Burger erlitten haben muss. Die einzige Hoffnung liegt nun in seinen Verwandten und Nachkommen, ihm nachzufolgen um ihn zu rächen (oder noch besser zu schmecken^^)

    Teufels-Toast

    Eigentlich nicht meine Idee, sondern die von Martina, aber schreibs trotzdem mal hier rein…

    Teufels Toast

  • Zutaten
  • 2 Scheiben Seitan, ca 1cm dick
    2 Scheiben Toastbrot
    scharfe Grillsauce (Ich hab „Franzls Teufels Sauce“ verwendet, weil die da wohl am besten passt)
    2 Zehen Knoblauch
    4 EL Öl
    1 EL Paprikapulver
    1 TL Chilipulver/- flocken
    1 TL Güner Pfeffer, gemahlen
    1 TL Salz
    1/2 TL Cayenne Pfeffer
    1 Prise Cumin (Kreuzkümmel)

  • Zubereitung
  • Die Teufelssauce im Wasserbad erhitzen.
    Knoblauch pressen (oder ganz ganz klein schneiden) und mit dem Salz bestreuen. Die Gewürze dazugeben und mit dem Öl verrühren. Die Seitanscheiben darin einlegen und so lange wie möglich drin lassen.
    Wenn du den Eindruck hast, dass die Marinade einigermaßen eingezogen ist, kannst du die Schnitzel auf den Grill werfen oder halt in der Pfanne knusprig anbraten.
    Den Toast toasten, die Schnitzel drauflegen, eventuell noch etwas von der restlichen Marinade drübergiessen, auf jeden Fall aber die heisse Sauce darauf verteilen (wie mensch auf dem Foto an der großzügigen Menge erkennen kann, ist die Sauce flüssiger geworden^^). Noch nach Geschmack mit Chili-, Curry- oder Paprikapulver bestreuen und alles aufessen.