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♥ Spinatnockerl an Zitronenbechamel mit Streifen von mariniertem Räuchertofu

Eindeutig mein neuestes Lieblingsessen….

Spinatnockerl �

  • Zutaten
    Nockerlteig

  • 450g Blattspinat
    1 Zwiebel
    1 altbackene Semmel
    1 Tasse heisse Sojamilch
    250g Weizenmehl
    1 Kartoffel
    3 Eiersatz (bzw halt 3 EL Sojamehl)
    1 Zehe Knoblauch
    Hefeflocken
    (Kräuter-)Salz
    Pfeffer
    Petersilie und Schnittlauch

    Bechamelsauce

    2 EL Margarine
    2 gehäufte EL Weissmehl
    250 ml Sojasahne
    Hefeflocken
    Salz
    Muskatnuss
    Pfeffer
    2 EL Zitronensaft

    100-150 g Räuchertofu
    Salz
    Pfeffer
    Sojasoße

    oder statt dessen fertiges veganes „Kassler“ o.ä.

  • Zubereitung
  • Den Räuchertofu in dünne Streifen schneiden, mit Salz, Pfeffer Sojasoße und der Lake, in der er eingelegt war einreiben, ziehen lassen.

    Die Semmel kleinschneiden/zerbröseln und mit der heissen Sojamilch zu einem festen Matsch vermengen, Spinat, Knoblauch und Zwiebel fein hacken, Kartoffel schälen und raspeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch kurz anbraten, den Spinat dazugeben und andünsten. Die Kartoffel dazu und ganz kurz auf mittlerer Hitze mitdünsten, dann die Platte ausschalten und nacheinander Eiersatz, Semmelmantsche und das Mehl unterheben. Mit reichlich Hefeflocken und den restlichen Gewürzen abschmecken.
    Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und soweit zurückschalten, dass das Wasser nur ganz leicht sprudelt. Mit Hilfe von 2 Esslöffeln Nocken aus dem Spinatteig formen (wer die passenden Gerätschaften hat, kann wahrscheinlich auch Spätzle draus machen) ins heisse Wasser geben und 15 Minuten kochen lassen. Dabei immer darauf achten, dass das Wasser ganz leicht sprudelt! (Kochts zu heftig, zerfallen die Nockerl, isses zu kalt, werden sie matschig)

    Für die Sauce margarine in einem Topf zergehen lassen, das Mehl darin anschwitzen und mit der Sojasahne glattrühren. Würzen, aufkochen und eindicken lassen. Die Zitrone erst kurz vor dem Servieren einrühren, weils sein kann, dass die sahne sonst ausflockt. Wenns zu dick wird einfach mit Sojamilch oder Wasser strecken, Weisswein kommt aber sicher auch ganz gut…

    Die festgekochten Spinatnockerl abschöpfen, auf Teller verteilen und mit Räuchertofu und Sauce anrichten.

    Weil das ganze recht sättigend ist, empfehle ich dazu nur einen frischen Salat und etwas Weissbrot. Guten Appetit!

    Fruchtiger Quicky mit Kirschen oder so

    Und weils so schön is gleich noch en mürbteigkuchen:

    Kirschkuchen

  • Zutaten
  • für ein Blech ca. 30×40cm
    Teig:
    500g Mehl
    350g Margarine
    175g Zucker
    2 Pckg Vanillezucker
    2 EL Sojamehl
    evtl etwas Sojamilch

    Kirschfüllung:
    2 Gläser entkernte Kirschen
    2 Pckg Puddingpulver Vanille
    evtl Zucker

  • Zubereitung

  • Die Kirschen abtropfen und das Wasser auffangen (sollten etwa 600-700ml sein). Etwas von dem Wasser mit dem Puddingpulver und falls gewünscht, noch mehr Zucker verrühren. Den Rest zum Kochen bringen und wenns soweit ist die Puddingpulver-soße einrühren, aufkochen lassen und die Kirschen unterrühren. Zum abkühlen stellen.
    Die Zutaten für den Teig zu Bröseln verarbeiten. Falls dabei nur sehr kleine Krümelchen übrigbleiben, kann dem mit Margarine und / oder Sojamilch abgeholfen werden. Etwa 2drittel der Brösel zu einem Boden in einem 30×40cm großen Blech zusammendrücken und ausrollen.
    Den Boden gleichmäßig mit der Kirschpampe bestreichen, mit den Bröseln bestreuen.
    Bei 180°C 45-50 min backen, bis sich die Streußel leicht bräunen.

  • Variationen

  • Eigentlich kann der Kuchen mit jeder Sorte Beeren und sogar mit Äpfeln (und Rosinen) gemacht werden. Es ist sicher auch recht lecker, das Kirsch-wasser durch einen anderen Beerensaft zu ersetzen. Bei Äpfeln bietet sich eine Mischung aus Apfelsaft, Weisswein und einem Schuss Rum und Zimt an…

    Viel Schbass beim experimentieren!

    Herb-süßes, mohnhaltiges backwerk, basierend auf einem Mürbteig-Grundrezept und verfeinert mit wahlweise Rum-Rosinen, Mandarinen oder Aprikosen

    Ich hab das Rezept wieder mal nicht zu Hause ausprobiert, weshalb ich leider schon wieder nicht nicht mit fotos dienen kann.

  • Zutaten
    Teig und Streußel:

  • 150 g Margarine
    250 g Mehl
    50-75 g Zucker

    Mohnmischung:
    150 g Mohn (nach Möglichkeit gemahlen)

    50 g Rosinen
    oder Mandarinen
    oder Aprikosen (am besten ungezuckert aus der Dose)
    300 ml Sojamilch
    2 EL Speisestärke
    75 g Zucker
    Rum

  • Zubereitung

  • Rosinen in Rum einlegen und etwas ziehen lassen. Mit Sojamilch und Zucker aufkochen. Den Mohn mit der Stärke vermischen und unterrühren, aufkochen und beiseite stellen.
    Die Zutaten für den Teig zu Streußeln verarbeiten (eventuell noch einen Spritzer Sojamilch dazugeben). Etwa die Hälfte davon als Boden in einer Springform festdrücken, die abgekühlte Mohnpampe gleichmäßig darauf verteilen und mit den restlichen Teigbröseln bestreuen.

    In den Ofen und bei 180° für etwa 45 minuten backen, bis sich die Streußel bräunen.

    PS: Falls du keinen gemahlenen Mohn auftreiben kanst, ist es auch kein Problem, dann wird die Mohnmasse halt etwas körniger, schmeckt aber trotzdem! (Unter Umständen musst du noch etwas Sojamilch nachlegen, wenn der Mohn noch zu hart ist)

    5minuten Zitronenkuchen

    Wenn mal dringender Bedarf für leckeren Kuchen besteht, is der hier schnell und ohne aufwand fertig.

  • Zutaten
    300g Mehl
    1 Pckg Backpulver
    4 El Sojamehl
    180 g Zucker
    1 Pckg Vanillezucker
    200 g Margarine
    200 ml Sojamilch
    Saft von 2 Zitronen
    Schale von 1 unbehandelten Zitrone

    Saft von 1 Zitrone
    viel Puderzucker

  • Zubereitung
  • Den Ofen auf 180° vorheizen.
    Alles der Reihe nach zu einem glatten Teig verrühren, evtl noch mit etwas mehr Zucker oder Zitronensaft abschmecken.
    Den Teig in eine (eingefettete) Kastenform geben. Eine halbe Stunde mit Alufolie abgedeckt backen, die alufolie abnehmen und eine weitere halbe Stunde backen. Wenn der Kuchen aussieht, als könnte er fertig sein, einen Zahnstocher o.ä. reinstecken, hängt beim rausziehen noch Teig dran, braucht der Kuchen noch…

    Wenn er dann fertig ist, abkühlen lassen, aus der Form stürzen und mit einer dicken, weißen Glasur aus Zitronensaft und Puderzucker bestreichen.

    Guten Appetit!

    Karotten-Lauch-Sellerie-Gemüse mit Salzkartoffeln und brauner Soße

    Eigentlich wollte ich nur n Foto von der BratenSoße machen … also diesmal mit Foto

    Braune So�e

  • Zutaten

    Salzkartoffeln:
    Überraschung!!! Kartoffeln und Salzwasser!

    Gemüse:
    Überaschung2!!! Lauch, Karotten und Staudensellerie
    Öl
    Gemüsebrühe und/oder Weißwein
    Kräuter
    Salz
    Pfeffer

    Braune Soße
    just like that

  • Zubereitung

    Kartoffeln schälen und in ausreichend Salzwasser 20-30 min kochen.
    Karotten schälen, das ganze gemüse kleinschnibbeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, Karotten dazugeben, kurz andünsten, Sellerie dazu, ca 5 minuten mitdünsten. Lauch dazugeben, kurz anbraten. Mit Gemüsebrühe/Weißwein ablöschen, würzen, deckel drauf und 5 minuten köcheln lassen.

    alles aufm teller verteilen, guten appetit haben.

  • „Braten“soße

    Fotos gibts leider schon wieder nicht, weil ich die spontan bei ner freundin ausprobiert hab…ich vertrau aber in eure phantasie, euch ne braune soße vorstellen zu können.
    Passt zum Bsp recht gut zu „Buletten“ à la das hier oder zu den NoKrauts-Wickerln. Generell zu ziemlich vielem was einem Fleischgericht nachempfunden wurde.

  • Zutaten
    2 EL Margarine
    1 mittlere Zwiebel
    1 Zehe Knoblauch
    2 leicht gehäufte EL Mehl
    1 TL Zucker
    1 EL Tomatenmark
    300 ml Gemüsebrühe
    1 Prise Pfeffer
    1/2 TL Kümmel
    optional:
    *Paprika-Pulver
    *Sojasahne
    *Speisestärke

  • Zubereitung

    Zwiebel fein hacken. Margarine in einem kleinen Topf schmelzen, Zwiebel darin gut glasig dünsten. Mit Mehl vermengen, anschwitzen. Bevor es anbrennt, zucker auf eine freie stelle am topfboden geben und karamellisieren, Tomatenmark dazu und kurz anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, klümpchenfrei verrühren. Würzen und einkochen lassen. Wenn die soße zu dünn wird, etwas Speisestärke mit klatem wasser verrühren, unterrühren und einkochen lassen, wenn sie zu dick wird, mit Sojasahne strecken.
    Schmeckt überraschend ähnlich meiner erinnerung an bratensoße, wobei die erinnerungen an den braten nich besonders schön sind hehe.

  • Veggie-Döner

    Mindestens so saftig und lecker wie die Karnivoren-Variante vom Dönerstand um die Ecke. Knoblauch-Fahne inklusive!

  • Zutaten

  • Kebap-Fleisch
    Seitan aus 500g-1kg Mehl (sollte mindestens ein faustgroßer Klumpen sein)
    1/2 Tasse Olivenöl
    4-5 Chilischoten (diese ganz fiesen kleinen)
    2-3 Zehen Knoblauch
    Salz
    Pfeffer
    1/2 TL gemahlener Kümmel
    1 Messerspitze gemahlener Kreuzkümmel/Cumin

    Yoghurt-Soße
    1 Becher Soja-Yoghurt Natur (500ml)
    3-4 Zehen Knoblauch
    1/2 Gurke
    Petersilie
    Schnittlauch
    Salz
    Pfeffer
    1 TL gemahlener Kümmel
    1 Prise Cumin/Kreuzkümmel

    1 türkisches Fladenbrot
    1 große Zwiebel
    1 Fleischtomate
    ein paar Blätter Salat
    Chili-Flocken

  • Zubereitung
  • Am besten schon am Vortag (!!!):
    Knoblauch kleinschneiden, in eine Tasse/Schale geben und mit Salz bestreuen. Die kleinen Chilischoten fein hacken und zum Knoblauch geben. Für empfindliche/rissige Hände bietet sich hier die Verwendung von Gummihandschuhen an.
    Den Seitan in dünne Streifen schneiden, in ein passendes Gefäß geben und in einer Mischung aus Knoblauch, Chilies, Pfeffer, Kümmel, Cumin und Olivenöl einlegen. Abdecken und ziehen lassen.
    Für die Soße den Knoblauch fein hacken und mit Salz bestreuen, die Gurke in dünne streifen hobeln/kleinschneiden, die Kräuter hacken und alles mit dem Soja-Yoghurt verrühren. Mit Salz Pfeffer, Kümmel und evtl Curry würzen.
    Jetzt das Kebap-Fleisch aus der Marinade nehmen und knusprig anbraten.
    Tomate in Scheiben, Salat in Streifen, Zwiebel in Ringe schneiden.
    Das Fladenbrot Vierteln und so aufschneiden, dass es befüllt werden kann. Wenn gewünscht im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmen.
    Brot-Taschen innen mit Yoghurtsoße bestreichen, Chiliflocken draufstreuen und nacheinander Kebap, Zwiebeln, Tomaten und Salat reinstopfen und oben noch etwas Soße drauf verteilen.
    Essen. Satt sein.

    Vokü-Chili

    Das ist so das gängige Essen, was wir bei unseren Konzis den Bands kredenzen oder auf pro-juz demos in der menge verteilen…einfach, praktisch und verdammt lecka

    Vokü-Chili

  • Zutaten
  • 18 Paprika (ca 3kg)
    8 Zwiebeln (etwas über 1kg)
    4 Dosen gehackte Tomaten (Tomaten schälen & schneiden is in dem zusammenhang zu viel stress..)
    1/2 Tasse kleingehackte scharfe(!!!) chilies
    2 Knollen Knoblauch (ca 20 Zehen)
    8 EL Gemüsebrühen-Pulver
    2 Dosen Kidneybohnen
    1 Dose Wachtelbohnen
    1 Dose Riesen-/Saubohnen
    1 Dose Kicherebsen
    3 Dosen Mais
    Salz
    Pfeffer
    Öl
    falls gewünscht: Fleischersatz (Soja-TVP, Seitan o.ä.)

  • Zubereitung
    Erstmal den größten verfügbaren Topf finden (mindestens 7 liter). Dann Paprika und Zwiebeln kleinschnibbeln (dazu möglichst viele Helfer rekrutieren). Bei den Chilies ist die Menge sehr stark von der Scharfe abhängig. Es kam schon vor, dass ein Pfund Chilies weniger scharf gemacht haben als 4 winzige Schoten.
    Öl im Topf erhitzen. Zwiebeln scharf anbraten, bis sie leicht gelblich werden, dann paprika dazugeben. Andünsten, aber drauf achten, dass die Paprika noch n bisschen knackig sind.
    Das ganze Dosenzeuch reinkippen, wobei bei den Bohnen und beim Mais natürlich vorher was von dem Wasser weg muss.
    Gemüsebrühe, ordentlich Salz und Pfeffer zum Würzen benutzen. Mit Chilipulver und Knoblauch abschmecken. Eventuell noch irgendwelche Kräuter dazunehmen.
    Falls das ganze jetzt noch sehr viel flüssigkeit enthält und tomatenmark nicht viel hilft, am besten ein paar löffel speisestärke mit etwas kaltem wasser verrühren, unter das chili rühren und nochmal aufkochen.

    Serviert wird das ganze mit weissen semmlen, Fladenbrot oder normalem brot. Natürlich geht auch Reis und zu Bandnudeln schmeckts auch recht lecker.
    amstylischsten find ichs, wenn ein kleiner laib weissbrot (mit kruste!!) halbiert wird, die beiden hälften ausgehölt werden und dann mit chili befüllt als Teller & Beilage dienen.

  • und so sieht das aus, wenn release the hounds nach der verköstigung auf einem unimog auf dem marktpkatz ihrer zufriedenheit über das essen ausdruck verleihen:

    Chili-esser

    Chicoree mit Cocktail-Dip

    Sicher ist das keine große Kochkunst, keine stilvolle Esskultur und die Art wie ichs ess ist sicher auch nicht gesund, aber ich bin drauf gekommen, dass es optimal zum nebenher (beim Arbeiten am PC zB…igitt…)knabbern ist, super schnell fertig ist und die bitterstoffe im chicoree machen auch noch schnell satt…

    Chicoree in Cocktail-Dip

    Einfach eine Knoblauchzehe, klein schneiden und mit einem TL Salz bestreuen. Mit einem EL Ahornsirup, 2 EL mittelscharfem Senf, 1-2 EL Wein-Essig, einem guten Schuss Sojasahne, einer Prise Curry und 2-4 EL Ketchup oder Tomatenmark zu einer geschmeidigen dip-sauce verrühren.
    Den Chicoree waschen (manche Leute behaupten, wenn er in heissem wasser gewaschen wird, ist er weniger bitter. bei mir wird er nur braun), eindippen, knabbern.
    Die Sauce kann natürlcih auch anderweitig verwendet werden… als Salatdressing, Grillsauce und und und….

    Hefeschmelz

    viele leute mögen den nicht besonders gerne, aber gerade für diejenigen, die schon länger veganer_innen sind, schmeckt er einigermaßen nach käse und eignet sich damit ganz gut um aufläufe, pizze oder sonstwas gebackenes zu verfeinern.

  • Zutaten
  • 1 Tasse Wasser
    4-5 EL Hefeflocken (Würz-/Edelhefe)
    2 EL Mehl
    2 EL Margarine
    Salz
    Pfeffer
    Knoblauchpulver
    ein Hauch von Kurkuma
    mittelscharfer Senf

  • Zubereitung

    zu erst das trockene zeug in einem kleinen topf vermischen, dann das wasser zugeben und gut verrühren (es sollen sich später keine klümpchen bilden!). das ganze aufkochen und solange rühren, bis das mehl eindickt und sich eine masse mit der konsistenz von senf bildet. wenns so weit ist, den topf vom ofen nehmen, margarine unterrühren und mit etwas senf verfeinern (besser nicht mehr als einen teelöffel).
    am besten sofort auf das zu überbackene essen geben oder eine frischhaltefolie drauflegen, weils sonst schnell an der oberfläche fest wird.

    ein rezept, wo das gebraucht wird und fotos kommen demnächst!