Paradieskuchen

Beim Bäcker bei mir um die Ecke gabs früher „Paradiesschnitten“, eine Art Käsekuchen mit Rhabarber und Sreußeln…letzte Woche hab ich mich mal dran gewagt, dieses Gebäck zu veganisieren…und es hat geklappt. Allerdings glaube ich war der Teig im Boden beim Bäcker ein anderer… vielleicht komm ich noch drauf…

  • Zutaten

    2 Stangen Rhabarber
    400 g Tofu
    200 ml Sojamilch
    1 Pckg Vanillepudding-Pulver
    250 g Zucker
    300 g Mehl
    200 g Margarine

  • Zubereitung
    Aus der Sojamilch, dem Puddingpulver und 125 g Zucker, wie auf der Packung beschrieben einen Pudding kochen. Noch bevor er zu hart wird mit zerbröckeltem Tofu pürrieren (die eventuell körnige Konsistenz stört garnicht, das ändert sich beim Backen von alleine).
    Mehl, Margarine und 125g Zucker zu Mürbteig-Streußeln verarbeiten. Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden, die Haut/Schale abziehen und ihn in Scheiben schneiden.
    Zwei Drittel der Teigbrösel in eine gefettete Springform geben und am Boden und Rand festdrücken. Den Rhabarber darauf verteilen und leicht andrücken. Mit der Tofu-Creme bedecken und mit dem restlichen Teig bestreuen.

    Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen, bis sich die Streußel bräunen.


  • 7 Antworten auf “Paradieskuchen”


    1. 1 shikari 18. Juni 2008 um 16:03 Uhr

      Das werd ich sicher versuchen, habe massenhaft Rhabarber gecontainert und hatte bis jetzt kein Ahnung, was ich damit anstellen soll. ^^
      Sag dir dann, wie’s rausgekommen ist.

    2. 2 Apfelsina 22. Juli 2008 um 11:40 Uhr

      Hmmm, klingt lecker!!
      Veganer Kuchen, ohne Ei – oder?

    3. 3 sahra 09. November 2008 um 18:44 Uhr

      man nimmt für Streuselkuchen meistens Hefeteig (jedenfalls wenn Obst mit im Spiel ist)

      das geht auch ganz gut vegan mit hefe und warmer sojamilch…..
      aber aus eigener Erfahrung muss ich sagen, das Hefeteig ein wenig schwierig in der handhabung ist (klebt /geht nicht auf…)

      für die streusel nimmt man aber dann wieder Mürbeteig

      aber das könnte erklären warum der nicht so schmeckt wie beim Bäcker

      vegane Grüße
      Sahra

    4. 4 swetlana 29. Mai 2009 um 17:23 Uhr

      mhmm ich habs gestern ausprobiert und war nicht so begeistert.. zumal ich sonst eher weniger genau die rezeptangaben beachte, es aber diesmal getan hab. naja.
      also zum einen kann der mürbeteig ruhig ein bisschen mehr mehl vertragen und auhc backplver. besonders die streußel. und auch weniger zucker tut der sache keinen abbruch ist aber geschmackssache. und ich glaub die tofucreme war irgendwie komisch. sie wollte nicht fest werden. vll zu flüssig?naja. alles im allen war der kuchen trotzdem lecker und hat nicht mal 12 stunden in meienr wg überlebt;-)

    5. 5 KiKi 20. August 2009 um 2:38 Uhr

      grrr, zu spät für dieses Jahr entdeckt, – aber ich kann es ja mal mit nem anderen Obst probieren, oder ? Vielleicht Aprikosen?

      Ich glaube auch, dass der Bäcker Hefeteig verwendet, – falls er zu schwierig zuzubereiten erscheint, – schon mal versucht, den Teig einfach abends herzustellen (Zutaten zusammenklatschen und kneten) und dann abgedeckt (ich nehm da immer nen Beutel für, geht aber bestimmt auch in einer verschließbaren Schüssel ausreichender Größe) im Kühlschrank über Nacht gehen zu lassen?
      So klappt es bei mir zumindest immer :)

    6. 6 Lutz 25. Juli 2010 um 18:17 Uhr

      Irgendwie gehts hier nicht weiter, was?
      Schade! Trotzdem toll, was es hier bisher gibt!

    7. 7 Lutz 09. August 2010 um 23:02 Uhr

      Das sind wirklich tolle Rezepte hier. Warum geht es schon so lange nicht weiter?

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