Archiv für Dezember 2007

Walnuss-Salbei-Pesto

Mal was anderes als immer nur Pinienkerne und Basilikum.

Walnu�-Salbei-Pesto

  • Zutaten
    1 kleine blaue Zwiebel
    2 Zehen Knoblauch
    150 g Walnüsse (geschält)
    5 Blätter Salbei
    4 EL Walnussöl
    2 EL Olivenöl
    Salz
    Pfeffer

  • Zubereitung
    Die Zwiebel schälen und fein würfeln und glasig dünsten.
    Die restlichen Zutaten in den Mixaaaaa!
    Zwiebeln unterrühren und mit Salz Pfeffer und evtl ein paar frischen Kräutern abschmecken.

    Die Menge sollte locker für eine Packung (500g) Nudeln, zB Spaghetti reichen

  • Veggie-Döner

    Mindestens so saftig und lecker wie die Karnivoren-Variante vom Dönerstand um die Ecke. Knoblauch-Fahne inklusive!

  • Zutaten

  • Kebap-Fleisch
    Seitan aus 500g-1kg Mehl (sollte mindestens ein faustgroßer Klumpen sein)
    1/2 Tasse Olivenöl
    4-5 Chilischoten (diese ganz fiesen kleinen)
    2-3 Zehen Knoblauch
    Salz
    Pfeffer
    1/2 TL gemahlener Kümmel
    1 Messerspitze gemahlener Kreuzkümmel/Cumin

    Yoghurt-Soße
    1 Becher Soja-Yoghurt Natur (500ml)
    3-4 Zehen Knoblauch
    1/2 Gurke
    Petersilie
    Schnittlauch
    Salz
    Pfeffer
    1 TL gemahlener Kümmel
    1 Prise Cumin/Kreuzkümmel

    1 türkisches Fladenbrot
    1 große Zwiebel
    1 Fleischtomate
    ein paar Blätter Salat
    Chili-Flocken

  • Zubereitung
  • Am besten schon am Vortag (!!!):
    Knoblauch kleinschneiden, in eine Tasse/Schale geben und mit Salz bestreuen. Die kleinen Chilischoten fein hacken und zum Knoblauch geben. Für empfindliche/rissige Hände bietet sich hier die Verwendung von Gummihandschuhen an.
    Den Seitan in dünne Streifen schneiden, in ein passendes Gefäß geben und in einer Mischung aus Knoblauch, Chilies, Pfeffer, Kümmel, Cumin und Olivenöl einlegen. Abdecken und ziehen lassen.
    Für die Soße den Knoblauch fein hacken und mit Salz bestreuen, die Gurke in dünne streifen hobeln/kleinschneiden, die Kräuter hacken und alles mit dem Soja-Yoghurt verrühren. Mit Salz Pfeffer, Kümmel und evtl Curry würzen.
    Jetzt das Kebap-Fleisch aus der Marinade nehmen und knusprig anbraten.
    Tomate in Scheiben, Salat in Streifen, Zwiebel in Ringe schneiden.
    Das Fladenbrot Vierteln und so aufschneiden, dass es befüllt werden kann. Wenn gewünscht im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmen.
    Brot-Taschen innen mit Yoghurtsoße bestreichen, Chiliflocken draufstreuen und nacheinander Kebap, Zwiebeln, Tomaten und Salat reinstopfen und oben noch etwas Soße drauf verteilen.
    Essen. Satt sein.

    Bratapfel mit Krokantpannade auf Vanillewölkchen

    Die wahrscheinlich verführerischste Winter-Nachspeise.

    Bratapfel

  • Zutaten

    5 Äpfel
    75 g Margarine
    75 g Zucker
    50 g gemahlene/gehackte Nüsse
    1 TL Zimt
    50 g Marzipan-Rohmasse
    1 EL Mandelsplitter
    1-2 EL Rosinen
    Rum
    1 Pckg Vanillepudding (f. 1/2 liter)
    80 g Zucker
    750 ml Sojamilch
    250 ml Sojasahne

  • Zubereitung

    Die Rosinen in eine Tasse geben und mit Rum bedecken, 15 bis 30 min ziehen lassen.
    Die Äpfel schälen und mit einem Kernhausausstecherdingens das Kernhaus ausstechen, die Margarine schmelzen. Äpfel zu erst in der Margarine, dann in einer Mischung aus Nüssen, Zucker und Zimt wenden, bis ein durchgehender Mantel entsteht. Die Äpfel in eine Auflaufform geben.
    Rosinen aus dem Rum nehmen, und mit Marzipan und Mandelsplittern für die Füllung verkneten. (Mandeln sind noch besser, wenn sie vorher mit etwas Zucker und einer Prise Zimt in einer beschichteten Pfanne kandiert werden.)
    Die Füllung zu Würsten rollen, die in die Löcher in den Äpfeln passen, wo sie dann auch reingesteckt werden.
    Die Äpfel bei 180°C für ca. 45-50 min backen, bis die Äpfel weich und die Hüllen schön braun und knackig sind.
    Für die Vanillewölkchen einfach die Sojamilch und die Sojasahne in einem Topf aufkochen. Vorher ein paar Löffel Sojamilch (50-100 ml) wegnehmen und mit den 80g Zucker und dem Puddingpulver klümpchenfrei verrühren.
    Die kochende Sojamilch schaumig quirlen, die Puddingpulver-mischung unterrühren und noch auf der platte 1-2 minuten weiterquirlen. Kaltstellen.

    Wenn die Äpfel fertig sind, die Vanillecreme in einen Teller oder noch besser ein Dessertschälchen geben, Bratapfel dazu (und mit Zimtstangen dekorieren). Heiss geniessen!

    Natürlich kann die Vanillecreme durch Eiscreme ersetzt werden. Da bietet sich zB Vanille, Walnuss oder Karamell an.
    in jedem Fall guten Appetit!

  • Safranreis mit Lauchgemüse an Grüner Pfeffersauce

    Nachdem ich krankheitsbedingt kaum zum kochen gekommen bin, hatte ich jetzt wieder mal mehr Zeit und Inspiration. Darum gibts jetz mal was Exquisiteres. (Fotos sind leider nur in Handy-Cam Qualität)

    Safranreis mit Lauchgemüse an Grüner Pfeffersauce

  • Zutaten

    2 blaue Zwiebeln
    Olivenöl
    250 g Langkornreis
    0,1 g Safran (normal ein Päckchen)
    650 ml kräftige Gemüsebrühe
    2-3 Stangen Lauch
    1 Bund Sellerie
    Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Majoran, Liebstöckel, Dill, Fenchelkraut, und was ihr sonst noch so habt)
    1 EL grüner Pfeffer
    1 TL weisser Pfeffer
    3 EL Margarine
    150 ml Weisswein
    150 ml Sojasahne
    Salz
    evtl. 1 Spritzer Zitronensaft

  • Zubereitung

    Eine Zwiebel fein hacken, im Olivenöl glasig dünsten. Reis und Safran zugeben, kurz mitbraten, dann mit ca. 500 ml von der Brühe ablöschen. Runterschalten, Deckel drauf, garen bis der Reis weich ist (evtl mehr Flüssigkeit zugeben).
    Sellerie und Lauch klein schneiden. Sellerie in die restliche Brühe geben und 5 minuten kochen, dann lauch zugeben und nochmal 5 minuten kochen. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Absieben und die Flüssigkeit auffangen, das Gemüse warmstellen.
    Den Pfeffer mahlen, die 2. Zwiebel fein hacken. Margarine in einem kleinen Topf zergehen lassen, Zwiebel und Pfeffer zugeben und andünsten. Mit dem Wein ablöschen und etwas einköcheln, Den Gemüsesud zugeben und weiter einköcheln lassen. Am Schluss die Sojasahne damit verquirlen, leicht salzen und eventuell mit einem Spritzer Zitrone verfeinern. Wenn gewünscht noch etwas einköcheln.

    Den Reis mit einer Tasse oder kleinen Schale auf dem Teller anrichten, Gemüse und Sauce aussenrum verteilen.

  • Vokü-Chili

    Das ist so das gängige Essen, was wir bei unseren Konzis den Bands kredenzen oder auf pro-juz demos in der menge verteilen…einfach, praktisch und verdammt lecka

    Vokü-Chili

  • Zutaten
  • 18 Paprika (ca 3kg)
    8 Zwiebeln (etwas über 1kg)
    4 Dosen gehackte Tomaten (Tomaten schälen & schneiden is in dem zusammenhang zu viel stress..)
    1/2 Tasse kleingehackte scharfe(!!!) chilies
    2 Knollen Knoblauch (ca 20 Zehen)
    8 EL Gemüsebrühen-Pulver
    2 Dosen Kidneybohnen
    1 Dose Wachtelbohnen
    1 Dose Riesen-/Saubohnen
    1 Dose Kicherebsen
    3 Dosen Mais
    Salz
    Pfeffer
    Öl
    falls gewünscht: Fleischersatz (Soja-TVP, Seitan o.ä.)

  • Zubereitung
    Erstmal den größten verfügbaren Topf finden (mindestens 7 liter). Dann Paprika und Zwiebeln kleinschnibbeln (dazu möglichst viele Helfer rekrutieren). Bei den Chilies ist die Menge sehr stark von der Scharfe abhängig. Es kam schon vor, dass ein Pfund Chilies weniger scharf gemacht haben als 4 winzige Schoten.
    Öl im Topf erhitzen. Zwiebeln scharf anbraten, bis sie leicht gelblich werden, dann paprika dazugeben. Andünsten, aber drauf achten, dass die Paprika noch n bisschen knackig sind.
    Das ganze Dosenzeuch reinkippen, wobei bei den Bohnen und beim Mais natürlich vorher was von dem Wasser weg muss.
    Gemüsebrühe, ordentlich Salz und Pfeffer zum Würzen benutzen. Mit Chilipulver und Knoblauch abschmecken. Eventuell noch irgendwelche Kräuter dazunehmen.
    Falls das ganze jetzt noch sehr viel flüssigkeit enthält und tomatenmark nicht viel hilft, am besten ein paar löffel speisestärke mit etwas kaltem wasser verrühren, unter das chili rühren und nochmal aufkochen.

    Serviert wird das ganze mit weissen semmlen, Fladenbrot oder normalem brot. Natürlich geht auch Reis und zu Bandnudeln schmeckts auch recht lecker.
    amstylischsten find ichs, wenn ein kleiner laib weissbrot (mit kruste!!) halbiert wird, die beiden hälften ausgehölt werden und dann mit chili befüllt als Teller & Beilage dienen.

  • und so sieht das aus, wenn release the hounds nach der verköstigung auf einem unimog auf dem marktpkatz ihrer zufriedenheit über das essen ausdruck verleihen:

    Chili-esser

    Chicoree mit Cocktail-Dip

    Sicher ist das keine große Kochkunst, keine stilvolle Esskultur und die Art wie ichs ess ist sicher auch nicht gesund, aber ich bin drauf gekommen, dass es optimal zum nebenher (beim Arbeiten am PC zB…igitt…)knabbern ist, super schnell fertig ist und die bitterstoffe im chicoree machen auch noch schnell satt…

    Chicoree in Cocktail-Dip

    Einfach eine Knoblauchzehe, klein schneiden und mit einem TL Salz bestreuen. Mit einem EL Ahornsirup, 2 EL mittelscharfem Senf, 1-2 EL Wein-Essig, einem guten Schuss Sojasahne, einer Prise Curry und 2-4 EL Ketchup oder Tomatenmark zu einer geschmeidigen dip-sauce verrühren.
    Den Chicoree waschen (manche Leute behaupten, wenn er in heissem wasser gewaschen wird, ist er weniger bitter. bei mir wird er nur braun), eindippen, knabbern.
    Die Sauce kann natürlcih auch anderweitig verwendet werden… als Salatdressing, Grillsauce und und und….

    „Triumph des Bösen“

    …lautete Ende August eine Überschrift im Sportteil der „Jungen Welt“. Gemeint war der Sieg der deutschen Hammerwerferin Betty Heidler über ihre kubanische Konkurrentin Yipsi Moreno („das Gute“).
    Am Vortag des Box-Kampfs Regina Halmich vs. Hagar Shmoulefeld (aus Israel). schliesst die jW sich jedoch der Medienbeweihräucherung der „ultimativen deutschen Box-Queen“ an. (Wenigstens teilweise unter dem Deckmantel der Bewunderung für ihren „Kampf gegen den Sexismus“). Bleibt zu befürchten, dass nach ihrem knappen Punktsieg noch ein Loblied auf ihren tollen Sportbekleidungs-Geschmack angestimmt wird: Schwarz-Rot-Goldenes Minikleidchen…
    Kleiner Trost: Wenn der bunte Fetzen auch nicht angezündet wurde und „das Böse“ schon wieder triumphieren konnte, so hat das deutsche Mädel zum Abschied wenigstens ordentlich aufs Maul gekriegt…