Seitan (Grundrezept)

Seitan ist Weizeneiweiß (Gluten) und auf Grund seiner fleisch-ähnlichen Struktur für viele fleischlose bzw veganisierte Gerichte unverzichtbar, deshalb hier gleich als ALLERERSTES REZEPT die Anleitung, die ich am besten find.

fertiger Seitan
(So oder so ähnlich sieht der fertige Klumpen aus. Das ist aus ca 500g Mehl entstanden)

  • Zutaten
  • Weizenmehl Typ 0815 höhö
    viel lauwarmes Wasser
    Gemüsebrühe
    Sojasauce

  • Zubereitung
  • Zu erst muss das Mehl ausgewaschen werden.
    Das Mehl (1 Kilo ergibt ca 5 kleine Schnitzel) mit ausreichend Wasser zu einem festen Klumpen verkneten. Wenn möglich ne Weile ruhen lassen (30-45 Min).
    Den Teigklumpen in eine große Schüssel geben und mit lauwarmem Wasser bedecken. Dann den Teig im Wasser kneten, bis es sich komplett weiss verfärbt hat. Das macht mensch am Besten über der Spüle oder im Freien, wo die weissen Spritzer nicht so stören. Das Wasser vorsichtig abgiessen (wenn der Teig zu sehr zerbröckelt ist, durch ein Sieb). Dann wieder auffüllen und die Prozedur solange wiederholen, bis das Wasser kaum noch trüb wird, Der teig ist dann klein, gelblich und kaugummiartig.

    Kochen:
    Hier kommt der kleine Unterschied zu den meisten anderen Anleitungen: Den Seitan nicht einfach in Gemüsebrühe werfen, da er sonst so schwammig aufquillt und wie n drogenzerfressenes Hirn aussieht…
    Ihr besorgt euch am besten Gefrierbeutel, die beim Kochen nicht verschrumpeln oder reissen und befüllt sie mit einer passenden Portion Eiweiss-Kaugummi (die Tüte sollte nicht mehr als halb voll sein). Dann gebt ihr pro Tüte 2-3 Löffel Gemüsebrühe und einen Spritzer Sojasauce (evtl auch Chili) dazu und verschliesst sie mit einem Gefrier-Clip so, dass keine Luft mehr drin ist und der Seitanklumpen so wenig Platz wie möglich hat sich auszudehnen. Dabei darf ruhig was von der Brühe rauslaufen.
    Jetz ist die wesentliche Arbeit egtl schon gelaufen, ihr müsst die Tüten nur noch in einen Topf mit kochendem Wasser legen und je nach Größe der Klumpen 20-30 min kochen.

    Der feste Seitan lässt sich prima als Fleischersatz benutzen (obwohl Fleich ja egtl gar kein Lebensmittel ist^^). Z.B. in Scheiben, paniert als Schnitzel, mariniert als (Grill-)Steak oder klein geschnibbelt in Geschnetzeltem oder Chili…

    Viel Spass damit!

    EDIT: Ruhig in größeren Mengen herstellen und dann einfrieren, wenn mal schneller Bedarf besteht, zB bei ner spontanen Grillparty o.ä.


    7 Antworten auf “Seitan (Grundrezept)”


    1. 1 kulinaria katastrophalia 19. November 2007 um 19:45 Uhr

      Keine Fotos?

    2. 2 Administrator 20. November 2007 um 17:07 Uhr

      ich hab natürlich vor, auch fotos einzustellen, nur hab ich die rezepte, die bis jetz drin sind schon länger nicht mehr gemacht und deswegen leider noch keine pix…

    3. 3 Administrator 21. November 2007 um 20:42 Uhr

      ausserdem hab ich grade feststellen müssen, als ich den Zwiebelkuchen fotografieren wollte, dass meine Kamera nicht funktioniert >:p

    4. 4 martin 10. Juni 2010 um 19:06 Uhr

      hallo, danke fürs rezept… aber habe eine frage: wenn ich den kompletten brocken, der aus 1 kg mehl entsteht auf einmal abkoche, passt das dann mit der kochzeit von 20-30 min? lg martin

    1. 1 Teufels-Toast | Vegan Arts Pingback am 22. November 2007 um 16:39 Uhr
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    3. 3 Lesen und Kochen – Teil 3 (Tofu, Seitan, Tempeh) | Frühstücksklub Pingback am 21. Februar 2011 um 13:51 Uhr
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