Archiv für November 2007

yuhuu, Weihnachten! [/ironie]

….ich lass das jetz mal unkommentiert stehn

EDIT: Als Strafe für meine Abneigung gegen Weihnachten, hab ich heute morgen beim duschen aus versehen antenne bayern oder son scheiss angemacht und musste die ganze zeit last christmas hören…hätte mir nicht einfach n klavier oder so auf den kopf fallen können?!

Hefeschmelz

viele leute mögen den nicht besonders gerne, aber gerade für diejenigen, die schon länger veganer_innen sind, schmeckt er einigermaßen nach käse und eignet sich damit ganz gut um aufläufe, pizze oder sonstwas gebackenes zu verfeinern.

  • Zutaten
  • 1 Tasse Wasser
    4-5 EL Hefeflocken (Würz-/Edelhefe)
    2 EL Mehl
    2 EL Margarine
    Salz
    Pfeffer
    Knoblauchpulver
    ein Hauch von Kurkuma
    mittelscharfer Senf

  • Zubereitung

    zu erst das trockene zeug in einem kleinen topf vermischen, dann das wasser zugeben und gut verrühren (es sollen sich später keine klümpchen bilden!). das ganze aufkochen und solange rühren, bis das mehl eindickt und sich eine masse mit der konsistenz von senf bildet. wenns so weit ist, den topf vom ofen nehmen, margarine unterrühren und mit etwas senf verfeinern (besser nicht mehr als einen teelöffel).
    am besten sofort auf das zu überbackene essen geben oder eine frischhaltefolie drauflegen, weils sonst schnell an der oberfläche fest wird.

    ein rezept, wo das gebraucht wird und fotos kommen demnächst!

  • Der ultimative Veggie-Burger – Ein Drama in 5 Akten

    Also erstmal bitte ich um Verständnis, dass ich die letzten Tage keine Rezepte uppen konnte, weil ich einfach viel zu viel Stress mit der Schule hatte.
    Dafür gibts jetzt ein Küchen-Drama, weil ich in der letzten Woche ständig Dramen analysieren musste…
    Das Stück ist nach einem langen Verbesserungsprozess endlich fertig, Die vorangegangenen Skripte waren noch nicht ganz ausgefeilt, so ist zum Beispiel öfter mal der Hauptdarsteller im 3. Akt zerbrößelt oder hat im 4. bzw. 5. Akt eine miserable Leistung erbracht. Aber hier die (vorerst?) vollendete Überarbeitung, gleichermaßen köstlich und fest, im zusammengefassten Überblick:

  • Die Figuren
  • Der Bratling
  • 1 Tasse gelbe, geröstete Kichererbsen, im Mörser zermahlen (oder halt Kichererbsenmehl)
    1/2 Tasse sehr feiner Grünkernschrot
    1/2 Zwiebel, fein gehackt
    1 Tasse heisses Wasser
    1 EL Paprikapulver
    1 EL Gemüsebrühe (Pulver!)
    1 EL Salz
    1 TL Knoblauchpulver
    1 TL Chilipulver
    1 TL Pfeffer
    1 TL Kümmel, gemahlen
    1 TL Kreuzkümmel (Cummin), gemahlen
    1 TL Curry-Pulver
    1 Schuss Olivenöl

    Alles gut verrühren, bis es eine formbare, feste Pampe ergibt (evtl mehr Wasser). Nach einer 10-15minütigen kreativen Pause ist daraus der perfekte Hauptdarsteller geworden!
    (Reicht für 6 Vorstellungen.)

  • Die Burgersemmeln
    falls beim Casting nicht das Richtige gefunden wird, alternativ durch Fladenbrot oder Ähnliches zu ersetzen

  • Die Tomatenscheiben
  • Die Zwiebelringe
  • Die Salatstreifen
  • Zweierlei Saucen
    z.B. Ketchup, Senf, vegane Mayonnaise,…

  • Das Bühnenbild

  • Es eignen sich sowohl Pommes, als auch Kartoffelsalat oder ein frischer, knackiger Salat. Für die puristischen Verfechter des modernen Theaters gibt es natürlich auch die Möglichkeit, das stück auf einer kahlen Bühne ohne Kulissen zu inszenieren.

  • 1. Akt, Exposition
  • Die Bratlingmasse, zu diesem Zeitpunkt noch roh und unansehnlich, ist isoliert und unverstanden vom intriganten Rest der Charaktere.
    Bratlingmasse Zutaten
    Im Laufe des Aktes wandelt sich die unförmige Masse in einen gutaussehenden, jungen Burger-Bratling.

  • 2. Akt, Moment der steigenden Handlung
  • Der immer noch rohe Burger beschliesst seinen Wandel zu perfektionieren. Dazu begibt er sich in die Pfanne und gerät dabei in höchste Not als diese sich erhitzt um ihm seine endgültige Gestalt zu verleien.

    Burger_Pfanne

    Als der Bratling auf schmerzhafte Weise erkennen muss, wie unüberlegt sein Handeln war, wirft er sich solange von einer seite auf die andere, bis er auf beiden gleichermaßen gebräunt ist.

  • 3. Akt, Moment der höchsten Spannung
  • Durch die Hitze abgehärtet, beschliesst unser Protagonist, mit Hilfe eines verbündeten Pfannenwenders und einem kühnen Sprung die Hölle der Pfanne zu verlassen. Doch landet er nicht wie erhofft in der Freiheit, sondern in einem Tumult, bestehend aus den restlichen Hauptdarstellern. Diese haben in ihrem Wahn die Entscheidung getroffen, den nunmehr köstlichen Bratling zu vernichten. Um ihr Ziel zu erreichen, sind sie sogar bereit, sich selbst zu opfern.

    fertiger Burger

  • 4. Akt, retardierendes Moment
  • Das sich abzeichnende Ende, die Vernichtung des Burgers durch Verschlingen, wird in Frage gestellt: Kann der Bratling, schlüpfrig von den Saucen, aus der Umklammerung der Intriganten entkommen? Wird der Bratling etwa ein falsches Spiel treiben und trotz seines köstlich anmutenden Äußeren so graunehaft schmecken, dass er nicht vernichtet, sondern lediglich leicht verwundet wird?

  • 5. Akt, Katastrophe
  • leerer Teller

    …lediglich einige kümmerliche Reste zeugen von den Gräueln, die der Burger erlitten haben muss. Die einzige Hoffnung liegt nun in seinen Verwandten und Nachkommen, ihm nachzufolgen um ihn zu rächen (oder noch besser zu schmecken^^)

    Saftiger Schoko-Apfel-Kuchen

    Ein großartiger Kuchen, schokoladig, saftig, fruchtig. Alles was er braucht…
    Der Teig kann auch ganz gut für Muffins verwendet werden!

    Schoko-Apfel-Kuchen

  • Zutaten
  • 150 g Margarine
    500 g Äpfel
    1 Pck Backpulver
    130 g Haselnüsse fein gehackt
    3 El Kakao
    200 g Mehl
    6 El Rum
    1 Pr Salz
    3 El Sojamehl
    1 Pck Vanillezucker
    120 ml Wasser
    2 EL Zimt
    2 El Zitronensaft
    175 g Zucker

  • Zubereitung
  • Äpfel schälen, entkernen, in kleine Würfel schneiden, mit dem Zimt bepudern und mit Zitronensaft und Rum beträufeln, kurz durchrühren und 10 Minuten ziehen lassen.
    Alle trockenen Zutaten mischen, dann Wasser mit Margarine verquirlen und langsam unter die Mehlmischung rühren. Dann die Apfelstücke mit Marinade zugeben. Der Teig sollte zäh vom Löffel reißen, evtl. noch etwas Margarine und/oder Wasser zugeben.
    Eine Ringform oder Gugelhupfform gut ausfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen, den Teig einfüllen und glatt streichen. Bei 200°C ca. 50 – 65 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
    Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren. Wer sich die Arbeit machen will, kann den Kuchen natürlich auch mit Kouvertüre oder Blockschokolade glassieren.
    Auch dazu passt hervoragend Soja-Schlagsahne.

    Guten Appetit!

    Teufels-Toast

    Eigentlich nicht meine Idee, sondern die von Martina, aber schreibs trotzdem mal hier rein…

    Teufels Toast

  • Zutaten
  • 2 Scheiben Seitan, ca 1cm dick
    2 Scheiben Toastbrot
    scharfe Grillsauce (Ich hab „Franzls Teufels Sauce“ verwendet, weil die da wohl am besten passt)
    2 Zehen Knoblauch
    4 EL Öl
    1 EL Paprikapulver
    1 TL Chilipulver/- flocken
    1 TL Güner Pfeffer, gemahlen
    1 TL Salz
    1/2 TL Cayenne Pfeffer
    1 Prise Cumin (Kreuzkümmel)

  • Zubereitung
  • Die Teufelssauce im Wasserbad erhitzen.
    Knoblauch pressen (oder ganz ganz klein schneiden) und mit dem Salz bestreuen. Die Gewürze dazugeben und mit dem Öl verrühren. Die Seitanscheiben darin einlegen und so lange wie möglich drin lassen.
    Wenn du den Eindruck hast, dass die Marinade einigermaßen eingezogen ist, kannst du die Schnitzel auf den Grill werfen oder halt in der Pfanne knusprig anbraten.
    Den Toast toasten, die Schnitzel drauflegen, eventuell noch etwas von der restlichen Marinade drübergiessen, auf jeden Fall aber die heisse Sauce darauf verteilen (wie mensch auf dem Foto an der großzügigen Menge erkennen kann, ist die Sauce flüssiger geworden^^). Noch nach Geschmack mit Chili-, Curry- oder Paprikapulver bestreuen und alles aufessen.

    Zwiebelkuchen deluxe

    Ich hab lange am Rezept gefeilt und hier ist das bisher beste. (Fotos werden in den nächsten paar Tagen kommen, wenn meine Cam mal wieder funktioniert…)

    Zwiebelkuchen

  • Zutaten
  • 1 Würfel Hefe
    1 EL Zucker
    200 ml warmes Wasser
    1 TL Salz
    250 g Mehl
    Olivenöl
    200 g Tofu
    Petersilie
    1 EL Zitronensaft
    1 EL Hefeflocken/Würzhefe
    1 Bund Frühlngszwiebeln
    400 g Zwiebeln
    1 Pckg Räuchertofu (ca. 200-250g)
    1 EL Kümmel
    Salz
    Pfeffer

  • Zubereitung
  • Die Hefe zerbröckeln und mit 1 EL Zucker im warmen Wasser verrühren, abdecken und ca 15 min stehen lassen. (Das verwendete Gefäß sollte ausreichend Platz bieten, da sich ungefähr das gleiche Volumen an Schaum bildet!)
    Mehl in eine Rührschüssel geben und mit 4 EL Olivenöl, Salz und dem Hefe-Wasser kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Wenn nötig noch etwas Wasser oder Öl zugeben. Wieder abdecken und 30-45 min gehen lassen, wobei sich das Volumen mindestens verdoppeln sollte.
    In der Zwischenzeit den Tofu mit dem Zitronensaft, der Würzhefe, einer Handvoll gehackter Petersilie und ordentlich Salz und Pfeffer pürrieren. Die Masse sollte danach ziemlich weich und streichfähig sein. Wenn das nicht so ist, etwas Wasser oder noch besser Soja-Yoghurt dazugeben.
    Die Lauchzwiebeln und die Zwiebeln in Ringe schneiden. Zusammen sollten sie ungefähr 500-600 g ergeben, wenn nötig noch ein paar mehr Zwiebeln schneiden, etwas zu viel schadet nicht! Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und in einer großen Pfanne mit hohem Rand mit ausreichend Öl knusprig anbraten. Dann die (Lauch-)Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten (evtl ist noch etwas Öl nötig). Mit etwas Salz, Pfeffer und dem Kümmel würzen.
    Den fertigen Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech (ca. 30×40) ausrollen, gleichmäßig mit der Tofu-Paste bestreichen und die Zwiebeln draufgeben.
    Bei 220 Grad 30-40 min backen, bis die oberfläche gebräunt ist und der Rand beim Draufklopfen hohl klingt.
    Sobald der Zwiebelkuche fertig ist, in Rechtecke schneiden und noch dampfend mit knusprigem Boden geniessen!
    (Falls doch was übrig bleibt, kann das aber auch kalt noch verdammt gut schmecken!)

    Dazu passt ein schlichter Salat und Federweisser (bzw. Traubensaft).

    und gleich noch n video

    weils so schön is…

    Pinky & the Brain rockt!

    N Kleines Video über die F.L.F. ;)

    Support your local F.L.F. (Fruit Liberation Front)!

    No Nazi – Brownies

    Das Rezept hab ich mir überlegt, als wir eine Anti-NPD-Aktion geplant hatten („Brownies im Magen statt braun im Kopf“ – Brownies gegen Nazipropaganda). Die Aktion ist zwar leider ausgefallen – weil die NPD nicht wie versprochen aufgetaucht ist, aber die Brownies sind trotzdem eines meiner Lieblingsgebäcke und sie eignen sich genauso gut für zum Kaffee oder Kindergeburtstage….

  • Zutaten

  • 4 El Rum
    1 Pck Backpulver
    1 Pr Salz
    1 EL Zimt
    6 EL Sojamehl
    240 ml Sojamilch
    400 g Margarine
    300 g Mehl
    2 Pck Vanillezucker
    200 g Haselnüsse gemahlen
    600 g Zartbitterkouvertüre/Blockschokolade
    100 g Walnüsse gehackt
    300 g (Rohr-)Zucker

  • Zubereitung

  • 300 g Schokolade grob hacken.
    Eiersatz ( 6 EL Sojamehl + 240 ml Sojamilch) mit Zucker, Vanillezucker und Margarine schaumig schlagen und den Rum untermischen.
    Mehl mit Backpulver und Salz mischen und nach und nach unter die Zucker-Margarine-Mischung heben.
    Gehackte Schokolade, Zimt, Kakao und Nüsse untermischen und den Teig in ein mit Backpapier ausgelegtes Blech (ca.30×40cm) steichen.
    Bei 180°C 25 – 35 Minuten backen (bei der Stäbchenprobe sollte der Zahnstocher noch feucht sein)
    Restliche Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf dem noch heißen Teig verteilen (evtl. Walnusshälften/-splitter oder vegane Smarties zur Deko drauf verteilen)
    Wenn die Brownies ausgekühlt sind, in Quadrate oder Rechtecke schneiden.
    Essen. Gut finden.

    Dazu gibts passende Soja-Schlag- bzw. Sprühsahne (zB „Soyatoo“).

    Lieblings-Rucola

    Einfach, unkompliziert und meine Lieblings-Beilage zu mediterranem Essen.

  • Zutaten
  • 1 Schale (Tüte oder was auch immer) Rucola
    10 Cocktail-Tomaten
    1 Hand voll Pinienkerne, Walnüsse oder Sonnenblumenkerne
    4 EL Zucker
    Balsamico
    Öl
    Salz
    Pfeffer
    Basilicum

  • Zubereitung
  • Rucola waschen und die Stiele abschneiden, Tomaten waschen und halbieren.
    In einer Salatschüssel 2 EL Zucker, 1/2 EL Salz, eine Prise Pfeffer mit einem Schuss Öl und einer guten Portion Balsamico miteinander verrühren. Salat und Tomaten rein und durchrühren.
    Jetzt kommt das Wichtigste: Die Kerne für die du dich entschieden hast, in einer kleinen, beschichteten Pfanne bei höchster Temparatur anrösten (Durchrühren nicht vergessen!). Wenn sie anfangen, braun zu werden, eine Stelle in der Pfanne frei machen, wo 2-3 EL Zucker in Ruhe schmelzen können. Sobald der Zucker flüssig ist, die Pfanne von der Platte nehmen, Kerne gut mit dem Zucker verrühren und auf den Salat geben. Mit Basilikum dekorieren und noch warm essen!

    Wenn ich n Mic hätte, könnte ich passend dazu auch Martinas Kandierte-Pinienkerne-Quietschen einbinden… aber vll isses so auch besser^^